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Schädlinge zuordnen: von der Spur zur passenden Methode

Welcher Schädling steckt hinter Ihrem Fund? Meist verrät es die Spur selbst: Nest, Kot, Fraßspuren oder Stiche lassen sich einer Art zuordnen, und davon hängt ab, wie wir vorgehen und ob Artenschutz greift. Monate nennen wir nur, wo eine Behörde sie belegt, also für Wespen, Hornissen und Flöhe; dazu stellen wir unsere Methoden je Schädling gegenüber.

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Einsatz unseres Teams (ALL.EX)Foto: ALL.EX

Spur für Spur zum Verursacher

Links steht der Fund, rechts der Schädling, der am häufigsten dahintersteckt, mit Link zur Seite mit Erklärung und Vorgehen.

Fund im Haus oder Garten und zugehöriger Schädling
AnzeichenSchädling
Papierartiges graues Gebilde unter Dach, Balkon oder im SchuppenWespen und Hornissen
Rostbraune Flecken auf dem Laken und Stiche, die morgens juckenBettwanzen
Angenagte Mülltonne, ausgetretene Laufwege an der HauswandRatten
Nagespuren an Kartons und Kabeln, Rascheln in der ZwischendeckeMäuse
Dunkle Kotpunkte hinter Herd, Spüle oder KühlschrankKakerlaken (Schaben)
Silbrige, flinke Tierchen an Fußleisten in Bad oder WaschkücheSilberfische
Feiner Sand aus den Fugen zwischen TerrassenplattenAmeisen
Winzige springende Insekten auf Teppich oder HundekissenFlöhe

In welchen Monaten Behörden erhöhte Aktivität nennen

Belegt sind Monatsangaben nur für einige Arten. Die Zeilen zu Wespenvolk und Hornisse folgen dem Faltblatt der unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Ludwigsburg, die Flohzeile dem Umweltbundesamt.

SchädlingJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
WespenApril bis NovemberWespenvolk: Königin gründet Mitte/Ende April, Staat am größten zwischen August und September, Leben im Nest meist Ende November erloschen
WespenApril bis NovemberHornisse: Nistzeit bis Anfang November, Vernichtung von Tieren und Lebensräumen laut Faltblatt generell verboten
FlöheganzjährigAm Haustier meist im Spätsommer am häufigsten, drinnen kann sich die Brut zu jeder Jahreszeit entwickeln

QuellenLandratsamt LudwigsburgGäste auf Zeit, Hornissen und WespenUmweltbundesamtFlöhe

Unsere Methoden je Schädling im Vergleich

Welche Methode passt, entscheidet die Art: Bei Wespen geht es um Nest und Schutzstatus, bei Ratten um Ursache und Zugänge, bei Bettwanzen um den Entwicklungszyklus. Gegenübergestellt sind fünf häufige Ausgangslagen.

Typische Lage beim Termin und unser Vorgehen
SchädlingLage beim TerminSo gehen wir vor
Wespen und HornissenNest im Rollladenkasten oder unter dem Dach, das den Alltag störtZuerst die Art klären, dann das Wespennest vollständig entfernen oder gezielt behandeln; Hornissen nur umsiedeln, nach Abstimmung mit der Behörde
BettwanzenStiche und Spuren im Schlafzimmer, oft nach einer ReiseBehandlung abgestimmt auf den Entwicklungszyklus, meist in mehreren Schritten, Nachkontrolle bei Bedarf
RattenLaufspuren in Keller, Garage oder GartenBefallsursache klären, mit Köder- und Fallensystemen arbeiten, Einstiege dicht machen
SilberfischeTierchen in Bad oder Keller mit hoher LuftfeuchteProfessionelle Ködergele und insektizide Stäube; parallel suchen wir die Feuchtigkeitsquelle
AmeisenKolonne von Ameisen über Küchenarbeitsplatte oder FliesenKödersysteme, die Arbeiterinnen bis ins Nest bringen; Eintrittsstellen suchen und zur Vorbeugung beraten

Grundlage der Tabelle sind die Leistungsbeschreibungen der ALL.EX. Welche davon zum Einsatz kommt, legen wir erst nach der Artbestimmung fest.

QuellenALL.EX SchädlingsbekämpfungWespenALL.EX SchädlingsbekämpfungBettwanzenALL.EX SchädlingsbekämpfungRatten vertreibenALL.EX SchädlingsbekämpfungSilberfischeALL.EX SchädlingsbekämpfungAmeisen

Wann eine Fachfirma die bessere Wahl ist

Eine Fachfirma lohnt sich, wenn ein Befall andauert, wenn geschützte Arten betroffen sein könnten oder wenn Gesundheitsschädlinge im Spiel sind. Das Umweltbundesamt rät bei andauerndem Ameisenbefall ausdrücklich zu einem professionellen Schädlingsbekämpfungsunternehmen und empfiehlt, Schaben professionell bekämpfen zu lassen.

  • Wanderratten und Hausmäuse zählen laut Umweltbundesamt zu den Gesundheitsschädlingen.
  • Besonders geschützt sind nach der Bundesartenschutzverordnung unter anderem die Hornisse, sämtliche heimischen Bienen- und Hummelarten und Waldameisen wie die Rote Waldameise.
  • Seit 2014 dürfen Ratten- und Mäusegifte laut Umweltbundesamt grundsätzlich nur noch bei festgestelltem Befall eingesetzt werden.

Ähnliche Spuren führen leicht auf die falsche Fährte, etwa Kotkrümel, die von Mäusen oder von Ratten stammen können. Im Zweifel beschreiben Sie uns den Fund am Telefon, und wir sagen, ob eine Besichtigung nötig ist. Einen Überblick über Ablauf und Einsatzgebiet gibt die Startseite.

QuellenUmweltbundesamtAmeisenUmweltbundesamtSchabenUmweltbundesamtNagetiere als GesundheitsschädlingeUmweltbundesamtRodentizideBundesamt für JustizBundesartenschutzverordnung, Anlage 1

Häufige Fragen

Anfrage

Kann ich anhand eines Fotos erfahren, welcher Schädling es ist?

Oft ja: Wespen und Hornissen erkennen wir meist schon auf einem Foto. Bei Kot, Fraßspuren oder Stichen braucht es dagegen häufig eine Besichtigung, weil sich ähnliche Spuren erst vor Ort sicher unterscheiden lassen.

Warum fehlen Ratten und Mäuse in der Monatsübersicht?

Für sie nennen die Behörden, auf die wir uns stützen, keine Monate, deshalb bleibt die Übersicht dort leer. Eine Saisonangabe ohne Quelle wäre nur geschätzt.

Was unterscheidet die Methoden bei Wespen und Hornissen?

Ein Wespennest entfernen wir vollständig oder behandeln es gezielt, Hornissen dagegen siedeln wir nur um. Weil Hornissen besonders geschützt sind, stimmen wir das vorher mit der unteren Naturschutzbehörde ab.

Spur nicht eindeutig?

Beschreiben Sie uns die Spur am Telefon oder per Formular. Die Einschätzung ist unverbindlich.

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Stand: 6. November 2026 · Kontakt

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